Spontaner Dauerlicht Workshop mit Jens Burger

Spontaner Dauerlicht Workshop mit Jens Burger

Servus beisammen,

unverhofft kommt oft? ;-) Nachdem ich am letzten Montagmorgen im Büro meinen Rechner angeworfen hatte und kurz mal bei Facebook rein schaute, war da ein 24 Sekunden alter Post vom Dauerlicht-Spezialisten Jens Burger. Er teilte mit das ein freier Platz für einen seiner beliebten und bereits ausgebuchten Workshops in München am kommenden Wochenende zu vergeben war.

Jens Burger + München + Sonderpreis? Da musste ich nicht lang überlegen und habe zugeschlagen.

Für Leute die nicht wissen wer das ist: Schaut doch mal unter www.jensburger.de vorbei. Er ist definitiv meine Inspirationsquelle für Ringlichtfotos. Eigentlich bin ich überhaupt erst durch ihn auf diese Lichtquelle aufmerksam geworden und benutze das Teil seitdem regelmäßig.

Meine Arbeiten mit Ringlicht findet Ihr entweder auf der Fotowall oder im Blog. Wenn´s Euch gefällt, hinterlasst mir doch einen Like auf meiner Facebookseite. Würde mich freuen!

Der Workshop

Der Workshop wurde im hammergeilen Studio von Lexip abgehalten. Los gings am vergangenen Sonntag um 17:30 Uhr und endete um 22 Uhr. Ja...eine etwas schräge Zeit für einen Workshop. Aber hey! Gibt´s ne geilere Beschäftigung an einem Sonntagabend? Nein!!! :-]

Begonnen wurde in einer großen Sitzrunde, bei der sich nach und nach jeder vorgestellt hat. Quasi wie man sich das bei einem Treffen der anonymen Fotoholiker vorstellen würde :-).

Es war interessant die unterschiedlichen Levels, Beweggründe und Werdegänge der Teilnehmer zu hören. Leider musste ich wieder feststellen das ich viel zu nervös werde und kaum einen Ton rausbringe wenn ich vor vielen Leuten reden muss :D.

Nachdem sich jeder ausgesprochen hatte ging es dann auch schon direkt mit dem ersten von vier Setups los. Ich werde jetzt nicht alle detailliert aufzählen sondern nur kurz anreißen. Zwei Setups wurden mit einem Ringlicht (Neon + LED) geshootet, anschließend noch eins mit einem LED Panel (sehr geiles gerichtetes Licht!) und am Ende noch mit einer Lampe die Glühbirnen enthielt. Über dieses LED Panel sollte ich mal nachdenken....schönes Spielzeug.

Alle 12 Teilnehmer mussten/durften mit nur einem Model shooten. Wobei wir auch schon beim nächsten Punkt wären: Als Model hatten wir Tessa Achtermann - Jens Burgers Muse. Auf den ersten Blick ein süßes unscheinbares Mädel, das vor der Kamera den Schalter umlegt und dann auf den Punkt intensive Posen und Gesichtsausdrücke rausknallt. Ich liebe sowas...so arbeitet man gerne :-). Kompliment noch mal an dieser Stelle von mir. Eventuell kommen wir ja in Zukunft noch mal für ein Shooting in der Region München zusammen. Würde mich sehr freuen.

Randnotiz: Hut ab vor Ihrem Namensgedächtnis. Sie wusste zu jeder Zeit alle Namen der 12 Teilnehmer....crazy!!! Ich war bereits nach 5 Minuten raus und konnte mir vielleicht 3 merken ;).

Was mir nicht so gut gefallen hat

Ein wirklich negativen Punkt gibt es eigentlich nicht. Im Grunde war die Anzahl der Teilnehmer (12) OK. 2-3 weniger wäre sicher nicht schlecht aber dahinter steckt bestimmt eine Kalkulation um das Ganze wirtschaftlich zu halten.

Beim letzten Set gab es dann leider ein wenig Rudelshooting, was man bei Workshops ja eigentlich eher vermeiden möchte. Bei Ringlicht passiert das wegen mangelndem Platz nicht....aber bei einem offenen Set schon. Jens hat das aber ziemlich schnell erkannt und die Leute, die gerade nicht an der Reihe waren, zurückgepfiffen. Top!

Mein Fazit

Der Workshop hat Spaß gemacht, auch wenn für mich jetzt nicht sooo viel wirklich Neues dabei war, da ich ja inzwischen seit gut einem Jahr regelmäßig mit Ringlicht arbeite. Den ein oder anderen Kniff kann ich aber definitiv mitnehmen und Preis/Leistung finde ich auch gut.

Jens is auf jeden Fall ne coole Socke und der Abend hat gut gezeigt das wirklich jedes Level und jede Kamera theoretisch solche Fotos machen kann. Der Knackpunkt ist allerdings die Idee! Genau das ist auch leicht frustrierend an der Sache. Viele der hier verwendeten Utensilien würden 99% der Leute im Laden oder Baumarkt nicht als geile Requisiten erkennen. Genau das ist es was ich an Jens bewundere und selbst nicht verstehe....wie zur Hölle kommt man auf sowas und wie lerne ich das ohne tonnenweise Schrott zu produzieren!!!!

Ich hoffe ich konnte euch den Abend etwas näher bringen. Empfehlen kann ich euch den Workshop auf alle Fälle!

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Mehr Informationen:

 

Lichtquellen

Die folgenden Bilder wurden mit einer Nikon D810* und einem Nikon 24-70mm 2.8* geschossen. Einstellungen waren fast den ganzen Workshop über bei etwa Blende 5.6 bis 6.3, ISO 800, 160´ und automatischem Weißabgleich.

*Die Links im Text enthalten Affiliate-Links und unterstützen bei einem Kauf unsere Autoren mit einer kleinen Provision.

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Über den Autor: Frank Berger

Frank Berger von frankdaniels.de

Frank Berger aus München ist leidenschaftlicher Fotograf und Mediendesigner. Bereits seit 2011 beschäftigt er sich intensiv mit der People- und Eventfotografie. Sie können Frank per Mail, Instagram oder auch Facebook kontaktieren.

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Kommentar von Christian |

Hallo Frank,
Danke für den kurzen Einblick! Ich bin in ca. 6 Wochen beim Jens...Mr. Ringlicht...freu mich schon total. Ich hoffe nur nicht, dass es dort auch soooo viele Teilnehmer sind!

Gruß
Christian

Antwort von Frank

Ich denke er wird die Workshops generell immer recht klein halten.

Vorl Spaß :)

Kommentar von Carsten |

Guter Review! Bin am Sonntag in Kassel bei Jens Burger und jetzt natürlich um so mehr gespannt was mich erwartet! Vielen Dank!

Gruß,
Carsten

Antwort von Frank

Hallo Carsten,

danke für dein Kommentar. Darf hier leider noch keine Making Ofs zeigen aber ihr werdet Spaß haben!

VG Frank

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